Detail

Doggy-Bags immer beliebter

Mehr als die Hälfte nimmt das Essen mit

Bild-Quelle: www.restlos-geniessen.de

Mehr als die Hälfte der Deutschen nimmt die sogenannte „Doggy-Bag“ nach dem Restaurantbesuch mit nach Hause. Auf dieses Ergebnis kam die repräsentative Umfrage von Kantar Emnid im Rahmen der Initiative „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Grund dafür ist auch die gestiegene Akzeptanz der Resteboxen in den letzten beiden Jahren, denn 2015 lag der Prozentanteil noch bei unter 50. 
 
Der Anteil derjenigen, die sich ihre Reste nie einpacken lassen, ging von 31 Prozent auf 26 Prozent zurück. Gründe dafür:

27 Prozent sind sich nicht sicher, ob sie die mitgenommenen Speisen dann zu Hause verzehren.18 Prozent fürchten sich vor dem Transport nach Hause,nur ein Prozent weniger finden das Mitnehmen der Speisen unüblichund 15 Prozent ist es unangenehm zu fragen, ob sie das übriggebliebene Essen noch eingepackt mitnehmen können.


Etwa ein Drittel der Lebensmittel bleibt pro Gast übrig und wandert in die Mülltonne. Durch Hinweise auf entsprechende Take-away-Angebote können Lebensmittelabfälle verringert werden. So würden 15 Prozent das Angebot nutzen, wenn sie ein solches auf der Speisekarte finden würden. 
 
Aus diesem Grund setzt sich die Aktion „Restlos genießen“ für eine neue Restaurantkultur ein. Ziel ist es, den Gästen die Scheu vor dem Einpacken zu nehmen und die Gastronomen zu animieren, dass die Mitnahme-Aktion aktiv angeboten wird. 
 
Bestellmöglichkeiten für die Box finden sich unter www.restlos-geniessen.de.
Weitere Informationen unter: www.zugutfuerdietonne.de

Zu gut für die Tonne

Partyplaner für weniger Reste mehr

Ernährungsindustrie boomt

Wachstumskurs hält weiter an mehr