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DFV veröffentlicht Kosten- und Umsatzanalysen

2016 als erfolgreiches Jahr beendet

Der Deutsche Fleischer-Verband (DFV) legte im letzten Monat die Ergebnisse der Kosten- und Umsatzanalyse des letzten Jahres vor. Wie im Jahr zuvor wiesen sie im vergangenen Jahr eine erneute Steigung in Bezug auf die durchschnittlichen Betriebsergebnisse aus. Außerdem bestätigte sich der Trend zu größeren und leistungsfähigeren Betrieben im Fleischerhandwerk in den Auswertungen erneut. Der Verband erstellt bereits seit zehn Jahren die genannten Analysen für seine Mitgliedbetriebe. 

Im Jahr 2016 wurde zum ersten Mal auch ein Zehn-Jahres-Vergleich für die wichtigsten Kennzahlen aus den gewonnenen Ergebnissen der Umsatz- und Kostenanalysen angefertigt. Dieser ergab beispielsweise, dass das Jahr 2015 das beste Betriebsergebnis seit dem Basisjahr 2006 aufweist. Der Materialkostenanteil wies hingegen im Jahr 2009 den niedrigsten Wert auf und auch bei den Personalkosten wurde das geringste Niveau seit dem Basisjahr erzielt. Nun zeigt sich, dass die teilnehmenden Betriebe auch in diesem Jahr ein erneut stärkeres Betriebsergebnis erwirtschaften konnten. 

Allerdings betonen die DFV-Betriebsberater, dass es sich hierbei lediglich um einen Durchschnittswert handle, welcher bei den Umsatzgrößenkassen auf große Unterschiede hinweisen könnte. Nur die Vergleichswerte innerhalb der eigenen Umsatzgrößenklassen seien daher aussagekräftig.  

Die Analyse zeigt außerdem die Veränderung der Betriebsgröße in den letzten zehn Jahren. Während vor zehn Jahren noch 19 Prozent der Betriebe in der Umsatzgrößenklasse bis 500.000 Euro im Jahr vertreten waren, sind es im letzten Jahr nur noch sieben Prozent gewesen. In der größten Umsatzgrößenklasse über 1,5 Mio. Euro Jahresumsatz beteiligten sich 2016 bereits 43 % der Mitglieder.

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