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Caterwings vergleicht Fleischbezahlbarkeit

Schweizer mit höchsten Ausgaben

Caterwings, der Online-Marktplatz für Caterings, hat eine weltweite Studie zum Preisvergleich verschiedener Grundnahrungsmittel durchgeführt. Der Grund dieser Recherche sind Marktforschungszwecke, die zur geplanten Expansion des Unternehmens ins Ausland beitragen sollen. Die wichtigsten Ergebnisse aus dieser Studie sind:

  1. Die Schweizer müssen mit 141,9 Prozent mehr als der weltweite Durchschnitt beim Fleischkauf rechnen und liegen damit international an der Spitze. Darauf folgt Norwegen mit 63,7 Prozent mehr als der Durchschnitt, den dritten Platz belegt Hong Kong (61 Prozent teurer). 
  2. Rindfleisch, Hühnchen, Schwein, Lamm und Fisch können in Indien, der Ukraine, Kolumbien und Brasilien am günstigsten erworben werden. 
  3. Die Dänen müssen bei Mindestlohnzahlung für eine Portion Rind nur eine Stunde arbeiten, in Indonesien hingegen muss für die selbe Portion Fleisch 23,6 Stunden gearbeitet werden. 

Um korrekte Ergebnisse zu erhalten wurde außerdem ermittelt, wie bezahlbar Fleisch für die jeweilige Bevölkerung in den verschiedenen Ländern ist. Dazu wurden die Arbeitsstunden berechnet, die bei Bezahlung nach Mindestlohn für den Erwerb einer Portion Fleisch nötig sind. Dadurch wurde auch die weltweite Ungleichheit hinsichtlich der Fleischverfügbarkeit deutlich. 

Unsere Studie, die ursprünglich als Marktanalyse gedacht war und Aufschluss über Kosten und Preise in der Catering-Branche geben sollte, hat einige wichtige Fragen aufgeworfen”, so Caterwings-CEO Alexander Brunst. “Globale Ungleichheit ist ein ernstes Problem und es wird deutlich, dass das Thema Lebensmittelpreise bei der weltweiten Auseinandersetzung mit den Auswirkungen von Globalisierung auf der Tagesordnung stehen sollte.” 

 

 

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